10. September 2011

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Welche Ernährung verlangt unser Körper ?

Die sogenannte Steinzeitnahrung ist Nahrung, die bestimmend war für die Entwicklung unserer Gene, bzw. dazu geführt hat, dass unsere Gene heute die sind, die wir haben. Es gibt in uns also eine exakte genetische Programmierung, die darauf ausgelegt ist, ganze bestimmte Lebensmittel einfach zu verarbeiten. Der zentrale Gedanke hierbei ist es, „lebende“ Nahrung, möglichst unbehandelt und naturbelassen zu sich zu nehmen. Lesen Sie zu Steinzeitnahrung auf Wikipedia.

Sehen wir uns doch einmal an, wie sich die Ernährungspyramide gegenüber der Steinzeit geändert hat. Als Steinzeit bezeichnet man übrigens eine Epoche von etwa 2,6 Millionen Jahren, die bis etwa 4000 Jahre vor heute andauerte. Bedenken Sie deshalb, dass die ursprüngliche "Ernährungspyramide" über einen Zeitraum von 2,6 Millionen Jahren gültig war (Grafik rechts). Dem gegenüber zeigt die linke Grafik unserer aktuellen, bzw. die Ernährungsgewohnheiten der letzten nur 4.000 Jahre.

  • Ernährung nach Paleo-Prinzip. Nahrung, die es vor 10-20.000 Jahren nicht tgab, werde ich auch nicht zu mir nehmen. Nach diesem Prinzip bleibt übrig : Gemüse und Obst (reginal und sesonal), Wurzeln, Hülsenfrüchte (Soja und Sojaprodukte (Tofu, Tempeh), eingeschränkt auch Erbsen, Linsen, Bohnen, etc.), Beeren, Nüsse (Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse, etc. und Samen, wie Sesam, Sonnenblumenkerne, geschrotete Leinsamen), Pilze, Fisch (vor allem Tiefseefisch-Sorten, wie Tunfisch, Hering, Sardinen, Lachs, Makrele, etc. (frisch, als Tiefkühlprodukt oder in Dosen; dann möglichst im eigenen Saft oder in Olivenöl) und Fleisch. Alle Lebensmittel müssen Rohprodukte sein - dürfen also nicht vorverpackt, gemischt, vorgegart, oder auf andere Art weiterverarbeitet sein. Die Zubereitung wird vollends eigenständig vorgenommen. Zum Würzen werden mehr Kräuter und weniger Salz verwendet. Als Getränke kommen nur noch Wasser, Tee, Kaffee und ungesüßte Frucht- und Gemüsesäfte in Betracht.

 

  • Nicht auf der Speisekarte stehen : Getreide, alle Mehlspeisen, Nudeln, Kartoffeln, usw. Milch und Milchprodukte, wie Käse, Butter, Sahne, Yoghurt, etc. (im „Notfall“ auf Ziegenprodukte ausweichen) Margarine. Süßigkeiten in jeder Form. Industriell bearbeitete mit vielen Zusatz- bzw. Süßstoffen versehenen Lebensmittel, z.B. Fastfood, Fertiggerichte, Tütensuppen, Ketchup, Mayonnaise, Chips, Cornflakes, Kekse, Kuchen, sogenannte Erfrischungsgetränke, wie Cola, Fanta Genußmittel, wie Kaffee, Schwarztee, Nikotin, Alkohol (Ausnahme: wegen dem hohen Anteil an Bioflavonoiden und Resveratrol sind 1 - 2 Gläser Rotwein am Tag vertretbar).

 

  • Bewegung nach Paleo-Prinzip. Wichtig für die ausgewogene körperliche Fitness ist der Umgang bzw. das Training von Wechselbelastungen - also allem, was im freien Gelände (Wald, Wiese, Feld, Berg, Tal, Bach, Fluss, usw.) unvorbereitet zu bewältigen ist. Abseits von Straßen und Wegen muss man schon gut zu fuss sein, springen, klettern, und schwimmen können. Auch das Wetter darf keine Rolle spielen - ganz im Gegenteil ist es ein wichtiger Bestandteil zu körperlichen Abhärtung. Ich will ganz sicher keinen Leistungssport betreiben, bin aber neugierig, wie sich intensive Bewegung in der Natur auf möglichst nackten (leicht geschützten) Füßen steigern läßt und letztlich auswirkt.

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