22. März 2012

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Rheinischer Pferdesauerbraten

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Wo wir einmal bei dieser Fleischsorte sind, darf natürlich auch der Rheinische Sauerbraten aus Pferdefleisch nicht fehlen. Habt ihr auch das letzte Rezept "Gulasch aus Pferdefleisch" gesehen ? Dort hatte ich schon beschrieben, wie naturbelassen und entsprechend schmackhaft Pferdefleisch ist. Richtig vorbereitet und zubreitet zergeht es auf der Zunge.

Zutaten für Beize/Sud :

  1. Pferdebraten (ca. 1,5 kg)
  2. Zwiebeln (5 Stück)
  3. Lorbeerblätter (3 Stück)
  4. Chilischote (1-2 Stück)
  5. Wasser (1/4 l)
  6. Essig (1/4 l)
  7. Brühe (1/4 l)
  8. Pfefferkörner (einige)
  9. Senfkörner (2 EL)
  10. Gewürznelken (ca. 3 Stück)
  11. Wacholderbeeren (ca. 6 Stück)
  12. Salz
  13. Pfeffer

Zubereitung der Beize :

Die Zwiebeln in grobe Stücke schneiden und in eine große Schüssel geben. Darin muss später auch das Fleisch und die Beize Platz haben. Die Chilischote/n in Stücke schneiden. Alle anderen  Zutaten dazu geben und abschmecken. Es sollte schön säuerlich würzig schmecken. Anschließend das Pferdefleisch in die Schüssel legen und mit der Beize bedecken. So sollte der Braten zugedeckt im Kühlschrank, mindestens drei Tage durchziehen und täglich einmal gewendet wenden.

Zutaten für den eingelegten Braten:

  1. Butterschmalz/Ghee (geklärte Butter)
  2. Salz
  3. Pfeffer
  4. Rübenkraut
  5. Rosinen (nach Geschmack)
  6. Speck
  7. Zwiebeln (2-3 Stück)
  8. Weißwein (nach Geschmack)

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Zubereitung des Bratens :

Den Sauerbraten aus dem Sud nehmen und trocken tupfen. In einem großen Topf Ghee oder Butterschmalz schmelzen und den Braten von allen Seiten braun schmoren. Speck und die grob gewürfelten Zwiebeln mit anbraten. Mit Salz und Pfeffer das Fleisch würzen. Anschließend die Beize/Sud zum Fleisch geben. Zusätzlich noch den Weißwein, Rübenkraut und die Rosinen dazugeben und alles mindestens 1 ½ bis 2 Stunden schmoren lassen.

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Um zu prüfen ob der Sauerbraten gar ist, schneidet man ihn in Scheiben. Ist er noch nicht gar, legt man die Scheiben wieder in den Topf zurück die noch weitere Garzeit benötigen. Die äußeren schon garen Stücke kommen zum Ende der Kochzeit wieder in der Soße zurück, damit sie warm werden und sich noch mit dem Geschmack der Soße verbinden.

Dazu passt Rotkohl und oder auch Rotkrautwickel, die ich schon in einem anderen Rezept beschrieben habe. Das war sooo lecker!

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