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22. Oktober 2014

 

paleo-ernährung

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welche ernährung verlangt unser körper ?

Die sogenannte Steinzeitnahrung ist Nahrung, die bestimmend war für die Entwicklung unserer Gene, bzw. dazu geführt hat, dass unsere Gene heute die sind, die wir haben. Es gibt in uns also eine exakte genetische Programmierung, die darauf ausgelegt ist, ganze bestimmte Lebensmittel einfach zu verarbeiten. Der zentrale Gedanke hierbei ist es, „lebende“ Nahrung, möglichst unbehandelt und naturbelassen zu sich zu nehmen. Lesen Sie zu Steinzeitnahrung auf Wikipedia.

Sehen wir uns doch einmal an, wie sich die Ernährungspyramide gegenüber der Steinzeit geändert hat. Als Steinzeit bezeichnet man übrigens eine Epoche von etwa 2,6 Millionen Jahren, die bis etwa 4000 Jahre vor heute andauerte. Bedenken Sie deshalb, dass die ursprüngliche “Ernährungspyramide” über einen Zeitraum von 2,6 Millionen Jahren gültig war (Grafik rechts). Dem gegenüber zeigt die linke Grafik unserer aktuellen, bzw. die Ernährungsgewohnheiten der letzten nur 4.000 Jahre.

  • Ernährung nach Paleo-Prinzip. Nahrung, die es vor 10-20.000 Jahren nicht tgab, werde ich auch nicht zu mir nehmen. Nach diesem Prinzip bleibt übrig : Gemüse und Obst (reginal und sesonal), Wurzeln, Hülsenfrüchte (Soja und Sojaprodukte (Tofu, Tempeh), eingeschränkt auch Erbsen, Linsen, Bohnen, etc.), Beeren, Nüsse (Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse, etc. und Samen, wie Sesam, Sonnenblumenkerne, geschrotete Leinsamen), Pilze, Fisch (vor allem Tiefseefisch-Sorten, wie Tunfisch, Hering, Sardinen, Lachs, Makrele, etc. (frisch, als Tiefkühlprodukt oder in Dosen; dann möglichst im eigenen Saft oder in Olivenöl) und Fleisch. Alle Lebensmittel müssen Rohprodukte sein – dürfen also nicht vorverpackt, gemischt, vorgegart, oder auf andere Art weiterverarbeitet sein. Die Zubereitung wird vollends eigenständig vorgenommen. Zum Würzen werden mehr Kräuter und weniger Salz verwendet. Als Getränke kommen nur noch Wasser, Tee, Kaffee und ungesüßte Frucht- und Gemüsesäfte in Betracht.

 

  • Nicht auf der Speisekarte stehen : Getreide, alle Mehlspeisen, Nudeln, Kartoffeln, usw. Milch und Milchprodukte, wie Käse, Butter, Sahne, Yoghurt, etc. (im „Notfall“ auf Ziegenprodukte ausweichen) Margarine. Süßigkeiten in jeder Form. Industriell bearbeitete mit vielen Zusatz- bzw. Süßstoffen versehenen Lebensmittel, z.B. Fastfood, Fertiggerichte, Tütensuppen, Ketchup, Mayonnaise, Chips, Cornflakes, Kekse, Kuchen, sogenannte Erfrischungsgetränke, wie Cola, Fanta Genußmittel, wie Kaffee, Schwarztee, Nikotin, Alkohol (Ausnahme: wegen dem hohen Anteil an Bioflavonoiden und Resveratrol sind 1 – 2 Gläser Rotwein am Tag vertretbar).

 

  • Bewegung nach Paleo-Prinzip. Wichtig für die ausgewogene körperliche Fitness ist der Umgang bzw. das Training von Wechselbelastungen – also allem, was im freien Gelände (Wald, Wiese, Feld, Berg, Tal, Bach, Fluss, usw.) unvorbereitet zu bewältigen ist. Abseits von Straßen und Wegen muss man schon gut zu fuss sein, springen, klettern, und schwimmen können. Auch das Wetter darf keine Rolle spielen – ganz im Gegenteil ist es ein wichtiger Bestandtei zu körperlichen Abhärtung. Ich will ganz sicher keinen Leistungssport betreiben, bin aber neugierig, wie sich intensive Bewegung in der Natur auf möglichst nackten (leicht geschützten) Füßen steigern läßt und letztlich auswirkt.

Bekannte Risiken der heute am häufigsten verwendeten Lebensmitten :

Milch und Milchprodukte : Die Auffassung, Milch und Milchprodukte seien uneingeschränkt gesund, ist in vielen Ländern Europas noch weit verbreitet. Da das Calcium in der Milch vom menschlichen Darm nur zu 5 – 16 % aufgenommen werden kann, und viele Menschen (ca. 30 %), oft unwissend, eine Unverträglichkeit gegenüber Milchzucker und/oder – protein aufweisen, ist diese Auffassung nicht gerechtfertigt. In Holland ist seit Anfang 2001 Schulmilch abgeschaft und durch Schulobst ersetzt worden! Kuhmilch und Kuhmilchprodukte sind für Kälber, die zu Rindern heranwachsen sollen bestimmt. Jedoch nicht für den Menschen. Gerade im Erwachsenenalter fehlen bei vielen Menschen
die Enzyme, die Milchzucker (Laktose) spalten sollen, was zu Durchfällen und anderen Darmproblemen führen kann.

Butter/Margarine : nicht nur während der Steinzeitnahrung, sondern allgemein sollte Margarine nicht verwendet werden. Die häufig enthaltenen Transfettsäuren belasten nicht nur das Enzymsystem des Menschen, sondern erhöhen nicht unerheblich das Risiko vieler degenerativer Erkrankungen.

Weizen und Roggen 15 – 20 % der Deutschen weisen eine Unverträglichkeit gegen diese Getreidesorten auf, was sich in leicht entzündlichen Prozessen der oberen Luftwege (z.B. eine regelmäßig am Morgen verschnupfte Nase), bis hin zur chronischen Bronchitis äußern kann. Zudem werden,
verglichen mit der Situation von vor einigen Jahrhunderten, heute Getreideprodukte in immer größeren Mengen verzehrt, was mit unseren Genen nicht übereinstimmt.

Nicht nur, dass sich die gesamte Zusammenstellung unserer Nahrung verändert hat, leider werden die meisten Nahrungsmittel heute zudem vielfach weiterverarbeitet (Tüten- und Fertiggerichte, Brühen, etc.), mit allerlei Zusätzen durchsetzt (Geschmacksverstärker, künstliche Aromen, Konservierungsmittel, etc.) und über verschiedensten Techniken zu vollkommen neuen Lebensmitteln “designed”. Versuchen Sie doch einmal herauszufinden, was alles in Ihrer Fertigbrühe steckt und aus wie vielen Ländern die Bestandteile dazu stammen. Oder fragen Sie den Türken Ihres Vertrauens einmal danach, welches vorgewürzte Press-Fleisch sich da auf seinem Spieß dreht.

In unserer paleo-mediathek haben wir für Sie einige Beispiel dafür gesammelt, wie skrupellos die Lebensmittelindustrie unsere Gesundheit für den schnöden Mammon auf`s Spiel setzt. Dort finden Sie aber auch genügend Beispiele dafür, was möglich und eigentlich richtig wäre.

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