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28. Juli 2017

12. September 2011

„Exzentrisches Training“ der Achillessehne

 

Wie in den Artikeln zuvor bereits erwähnt, kommt man schnell zu Problemen  mit der Achillessehne, wenn man nach langer Zeit (und ab einem gewissen Alter) wieder beginnt zu trainieren. Hier gilt unbedingt … Eile mit Weile. Die Anpassung der extrem dicken Sehnen an das Laufen – insbesondere das Barfußlaufen kann auch bei regelmäßigem Training bis zu 6 Monate in Anspruch nehmen.

Bekommt man Schmerzen, sollte man die Belastung wieder für ein par Tage reduzieren. Hören Sie auf Ihren Körper … er weiß, was er sich zumuten kann ! Unterstützen Sie den Dehnungsprozess mit einer regelmäßigen Übung (der Exzentrischen Trainingstherapie), die wie folgt aussieht :

Bei dieser „Exzentrischen Trainingstherapie“ steht man mit dem Fußballen – mit dem Gesicht der Treppe zugewandt – auf einer Treppenstufe. Man lässt die Ferse des an Achillodynie erkrankten Fußes langsam nach unten sinken : dabei erfolgt unter dem Körpergewicht eine passive Dehnung der Achillessehne.

Wenn die vollständige Dehnung der Achillessehne erreicht ist, wird das Gewicht wieder auf den gesunden Fuß übertragen und die Ferse wieder ohne Kraftaufwand in die ungedehnte Ausgangssituation gebracht. Die Wade des erkrankten Fußes leistet hier also keinerlei aktive Muskelarbeit. Diese Übung kann mehrfach und immer wieder gemacht werden – am besten immer, wenn eine Stufe in der Nähe ist.

Diese exzentrische Trainingstherapie der Wadenmuskulatur kann sowohl mit gestrecktem Knie als auch mit gebeugtem Knie mehrfach durchgeführt werden: es werden dabei unterschiedliche Bereiche der Wadenmuskulatur angesprochen.

Zu weiteren Informationen hier noch der der entsprechende Link. Einen lesenswerten Erfahrungsbericht finden Sie hier.

Wichtiges Update : ein Freund machte uns noch auf folgende Seite aufmerksam, die zwar die gleiche Übung empfiehlt, das aber über längere Zeit mit recht hohen Wiederholungsraten, einbeinig und ggf. sogar mit zusätzlichem Gewicht. Er und  andere haben damit jedenfalls nach längerer Leidensphase relativ kurzfristig anhaltende Erfolge erzielt. Danke für den Tipp Holger !

Eccentrictraining.com

Wir haben uns während unserer Probleme ehrlich gesagt nicht getraut diese Übung so martialisch durchzuführen. Der Erfolg scheint aber für sich zu sprechen und so werden wir es ach versuchen. Die nachfolgende Erklärung widerspricht etwas dem, was auf den Fachseiten zu lesen steht – nämlich, dass man bei Schmerzen pausieren soll, da ansonsten die Gefahr eines Sehnenrisses bestehen könnte : 1.) die Sehne kann auch völlig ohne Beanspruchung reißen und 2.) es hilft überhaupt nichts, in einen Schongang zu verfallen. Sehnen und Gelenke werden nicht durch den Blutstrom versorgt, sondern die Zufuhr und vor allem auch der Abtransport von „Bau- und Schmierstoffen“ erfolgt nur durch äußere Bewegung. Nur dabei werden die Sachen rein- und rausgequetscht. D.h. Stillhalten bedeutet, dass man die Heilung anhält !!

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