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20. September 2017

12. September 2011

Die (empfindsame) Achillessehne

 

Das ist die Sehne, mit der wir bei unserem Selbstversuch – nämlich barfuss zu gehen und zu laufen – die meisten und langwierigsten Probleme hatten. Deshalb hier einige Informationen dazu.

Funktionelle und anatomische Besonderheiten

Als dickste und kräftigste Sehne des menschlichen Körpers verbindet die Achillessehne die Wadenmuskulatur (m. gastrocnemius und musculus soleus), über ihren Ansatz am Fersenbein, mit dem Fuß und sorgt dafür, dass der Fuß beim Abdruck vom Boden im Sprunggelenk gebeugt und etwas nach innen gedreht (supiniert) wird. Bei Laufbeanspruchungen wirken bei jedem Schritt Kräfte auf die Achillessehne, die das 10-fache des Körpergewichtes überschreiten können. Bei Sprungbelastungen entstehen sogar noch weit höhere Kräfte.

Laufsportarten sind am häufigsten betroffen

Vor allem bei Läufern, aber auch bei Sportlern aus den Ball- und Racketsportarten, ist die Achillodynie ein durchaus häufiges Beschwerdebild. Männer sind davon deutlich häufiger betroffen als Frauen. Weitere „Risikofaktoren“ sind ein Alter über 30 Jahre und der Wiederbeginn eines Trainings mit zu rascher Steigerung der Intensität nach einer längeren Zeit relativer Inaktivität.

Fehler sind vermeidbar

Der Untergrund beeinflusst die Belastung der Achillessehne ganz maßgeblich. Zu harter (Asphalt), rückfedernder (Tartanbahn) oder häufig wechselnder, unebener Untergrund bzw. eine hohe Anzahl von Sprungbelastungen, Antritten oder Seitschritten können das Risiko für Beschwerden an der Achillessehne deutlich erhöhen.

Bei Interesse finden Sie hier den vollständigen Artikel dazu : Achillesprobleme

Leider ist das jedoch genau das, was wir in unserem Selbstversuch „Ernährung und Bewegung wie vor 10.000 Jahren“ tun wollten … nach ca. 30 Jahren absatzlos (und möglichst) barfuss bei wechselnder Belastung zu laufen. Meine gesamte Waden und Fußmuskulatur stellte sich anfangs als so schwach und verkürzt dar, dass ich tatsächlich die in mehreren Fach-Blogs genannten 3 (-6) Monate benötigte, um wieder zu einem starken „Fahrgestell“ zu kommen.

Und noch einige interessante Links zum Thema : Gelenkdoktor und Deutsche Ultramarathon e.V. Heute weiß ich zudem, was ich hätte besser machen können – doch dazu an anderer Stelle mehr.

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