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22. September 2017

12. September 2011

Der Fuß und seine Anatomie

200.000 Nervenenden, bis zu 33 Muskeln, 28 Knochen, 19 Bänder, 33 Gelenken und über 114 Sehnen – der Fuß ist ein biomechanisches Wunderwerk und perfekt, um damit zu laufen. 70% der Informationen die das Gehirn benötigt um Bewegung in Gang zu setzen, kommen von den Nerven Ihrer Fußsohlen. Um so mehr Sie den Untergrund auf dem Sie stehen spüren, umso größer ist das Verständnis Ihres Körpers für die Umgebung und die natürliche Bewegung.

Die Knochen im hinteren Abschnitt liegen übereinander, was auf der Innenseite ein ausgeprägtes Längsgewölbe und auf Höhe der Mittelfußknochen ein von innen nach außen verlaufendes Quergewölbe bildet. Muskeln und Bänder sorgen für die Aufrechterhaltung dieses Gewölbes und die damit in Verbindung stehenden Belastungspunkte des Fußes. Das gesamte Körpergewicht ruht auf den Fersenhöckern und der Köpfe des 1. und 5. Mittelfußknochens. Es zeigt sich beim Auflagedruck eine Belastung vorn und hinten, sowie der äußeren Fußsohle. Denken sie dabei an Fußabdrücke im Sand oder nackter nasser Füße auf dem Boden.

Die Fußsohle besitzt eine Polsterung aus einer bestimmten Art von Unterhautfett (Baufett), die Stöße dämpft. Dieses Baufett ist auch an den Händen und dem Gesäß zu finden, um Knochenvorsprünge abzupolstern. Das Gewebe ist so gut durchblutet und mit Nerven gespickt, dass wir mit den Füßen viele Eindrücke aufnehmen können, wie Hitze, Kälte und Art des Untergrundes.

200.000 Nervenenden, bis zu 33 Muskeln, 28 Knochen, 19 Bänder – der Fuß ist ein biomechanisches Wunderwerk und perfekt, um damit zu laufen.

70% der Informationen die das Gehirn benötigt um Bewegung in Gang zu setzen, kommen von den Nerven Ihrer Fußsohlen. Um so mehr Sie den Untergrund auf dem Sie stehen spüren, umso größer ist das Verständnis Ihres Körpers für die Umgebung und die natürliche Bewegung.

Diese zusammengefasste Erklärung zeigt vielleicht, wie komplex nur der Fuß aufgebaut ist und welche Rolle die Muskeln für die Wölbung und damit die Belastungspunkte an der Fußsohle sind.

Wir sind nahezu täglich gezwungen, unsere Füße in festes Schuhwerk – am besten noch mit Fußbett – zu zwängen. Damit stellen wir den Fuß, diese hochkomplexe Erfindungen der Natur unmittelbar ruhig. Wir lassen die Bewegungen der 20 Muskeln nicht mehr zu, unterstützen die Fußform zwar, aber lassen die Muskeln langsam verkümmern und die Gelenke steif werden. Zusätzlich bewirkt das langjährige Tragen von Absätzen die Verkürzung der Sehnen und Bänder (u.a. Achillessehnen), wovon besonders Frauen betroffen sind. Auch Fußfehlstellungen entstehen häufig durch das Tragen zu kleiner und spitzer Schuhe.

Auf Dauer schließlich ist die natürliche Wölbung nicht mehr ohne Unterstützung (Einlagen) gegeben, da Muskeln und Sehnen erschlaffen und der Fuß zu lange „entlastet“ wurde. Ändert sich bspw. auch der Schwerpunkt an den Füßen, so wirkt sich dies unmittelbar auf den gesamten Körper, die Körperhaltung, sowie auch die Art und Beanspruchung der Gelenke aus.

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